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Achtung!

 

Aus aktuellem Anlass warnen wir vor dem Eichenspinner/Prozessionsspinnen!

Abschreckendes Beispiel:

Ein Hund geriet auf dem Rasen an Pinien-Prozessionsspinner-Raupen. Er fing an zu speicheln und konnte nicht mehr trinken. Zudem war er schlapp und hatte hohes Fieber.

Grund dafür: die Prozessionsraupe! Er wurde sediert und intubiert um ihm das Maul großzügig spülen zu können. Die Zunge war sehr geschwollen und extrem schmerzempfindlich. Ein großes Stück seiner Zunge nicht mehr zu retten ist. Verfärbte Stellen auf der Zunge waren bereits abgestorben

Achtung! Die Raupen laufen wie in einer Art Prozession hintereinander. Ihre Nester sehen aus wie ein großer Kokon und befindet sich meist an Eichen/Kiefern/Föhren. Lasst die Hunde keinesfalls daran schnüffeln und haltet euch auch selber davon fern. Schnell können sie einen allergischen Schock erleiden.

Wenn ihr auf eurem eigenen Grund und Boden solche Tiere habt (meist sieht man weiße Nester in den Föhren) oder ihr sie auf dem Spaziergang antrefft: lasst euren Hund keinesfalls daran schnüffeln. Und wenn euer Hund speichelt, schaut euch die Maulhöhle und die Zunge ganz genau an…

 

Es begann an einem ganz normalen Tag, einem Montag….

„Vor Eichen sollst du weichen“ – in Zeiten des Prozessionsspinners ist dieser Spruch, der sich eigentlich auf Gewitter bezieht, ein wertvoller Ratschlag.

Wenn die Raupen des harmlosen Nachtfalters im Juni zu Tausenden aus den Baumkronen herabkriechen und ihre giftigen Härchen ausbilden, sollte man die Bäume tatsächlich meiden, wo es geht.

Die Brennhaare der Raupen lösen oft unerträglich juckende Hautexzeme aus und können auch für Augen und Atemwege gefährlich werden.

„Besonders gefährdet sind Menschen und Tiere, die unter befallenen Eichen spazierengehen oder die Raupennester gar berühren.

Tränendes Auge: Bloß nicht reiben

Im Auge können die Raupenhaare zu Rötungen der Bindehaut, Lichtscheuheit und Schwellungen führen. Augenärzte raten dazu, das tränende Auge möglichst nicht zu reiben. „Sonst könnten Härchen die Hornhaut durchbohren und eine Hornhautentzündung hervorrufen.

Gelangen die Gifthärchen in die Atemwege, drohen Entzündungen. Das Krankheitsbild kann einer Bronchitis, einer Rachen- oder einer Kehlkopfentzündung ähneln. Bei Asthmatikern können die Härchen Anfälle auslösen. Mittel erster Wahl sind in beiden Fällen Kortisonsprays und Antihistaminika. Allergiker und wiederholt Betroffene sind besonders gefährdet. „Aufgrund der Sensibilisierung des Immunsystems werden allergische Reaktionen nach jedem Kontakt schlimmer“.

Auch Haustiere von den Bäumen fernhalten

Leiden Patienten zusätzlich unter Atemnot, können bronchienerweiternde Mittel (Bronchodilatatoren) notwendig sein. In seltenen Fällen hat das Raupengift Schwindel, Übelkeit, Fieber oder einen anaphylaktischen Schock mit Kreislaufversagen zur Folge.

Die beste Vorsichtsmaßnahme ist, den Kontakt mit dem Insekt zu vermeiden, insbesondere wenn befallene Waldgebiete oder Bäume bereits mit Warnhinweisen versehen sind. „Das gilt auch für Haustiere, die die Gifthärchen im Fell mit einschleppen können“.

 

Die beste Vorsichtsmaßnahme ist:

den Kontakt mit dem Insekt zu vermeiden, insbesondere wenn befallene Waldgebiete oder Bäume bereits mit Warnhinweisen versehen sind. Das gilt auch für Haustiere, die die Gifthärchen im Fell mit einschleppen können.

Wer doch ein Raupenhaar aufgesammelt hat und erste Symptome spürt, sollte die Kleidung sofort wechseln und sich selbst von Kopf bis Fuß abduschen. Betroffene Hautpartien lassen sich am besten mit Wasser und Seife reinigen und sollten anschließend gefönt werden, um Härchen nicht einzureiben. Eine kalte Kompresse lindert den Juckreiz und etwaige Schwellungen.

Auch wenn sich die Raupen Ende Juni verpuppen, ist die Gefahr nicht komplett gebannt. Die Gifthärchen bleiben bis zu zehn Jahre in den Gespinsten hängen.

Habt also immer ein Auge auf euch und eure felligen Freunde, damit Ihr den Sommer genießen könnt.

Ihre Manuela Sielemann.

Eine kleine Hundegeschichte

Es begann an einem ganz normalen Tag, einem Montag….