Lilly

 Text  Volker Koesling.

Es begann an einem ganz normalen Tag, es war ein Montag, der 10. April 2017. Meine Hundemama, Blue Berry, hatte wohl genug von  dem Gewicht von 6  Rackern in ihrem kleinen Bauch. Also, Augen zu und durch, und raus damit. So habe ich das Licht der Welt erblickt. Ist so zwar nicht ganz richtig, denn auch ich bin natürlich blind zur Welt gekommen. Aber – so sagt man es ja. Nachdem ich die warme, feuchte Umgebung, in der ich mich wohlgefühlte, verlassen hatte, begann das Leben.  – Überlebenstraining! Wichtig dabei, warm halten und futtern.  Als „Schlaue Kappe“, wie man sagt, habe ich natürlich schnell den richtigen Weg gefunden, und erst mal einen kräftigen Schluck Milch an der Futterleiste meiner Mami genommen. So ist dann auch die Zeit wie im Flug vergangen. Futtern, schlafen, futtern und schlafen. Das Leben geht halt weiter. Langsam, aber kontinuierlich, habe ich dann auch die Umwelt erkannt. Welch ein Wunder – ich konnte sehen! Ein neues Kapitel meines Lebens begann.

Es waren da noch fünf andere kleine Typen, außer mir, die an der Milchbar satt werden wollten. Was für ein Glück, dass genug Zapfstellen zur Verfügung standen. Hunger brauchte ich nicht zu haben. Bald konnte ich auch schon auf wackeligen Beinen umherlaufen (mehr stolpern), und mit meinen Geschwistern herumtollen. Einen enormen Vorteil hat das schon wenn man sehen kann – man bumst nicht laufend mit dem Kopf irgendwo an.

Am 1. 6. 2017, ich bin nun schon fast 6 Wochen alt, kommt meine Geburtsurkunde. Ihr werdet es nicht glauben – welch ein adeliger Name:

Love Girl Frida from the little Heroes

 

Man stelle sich vor, so werde ich angesprochen oder gerufen! Bevor dann der ganze Name raus ist, bin ich schon 100 Meter weg.  Ich bin inzwischen nämlich schon ganz gut, und schnell, auf meinen Pfoten unterwegs. Meine „Menschenmama“, sprich Züchterin Manu hatte das auch sofort erkannt. Auch der Name Frida kam nicht von ihr. Doch das ist eine lange Geschichte die ich hier gar nicht weiter erläutern möchte. Also, kurzum, ich wurde  „Lilly“  gerufen.

 

Als ich dann so etwa 10 Wochen alt war, kamen ab und zu immer wieder andere Menschen in unser schönes Zuhause. Jedes Mal, wenn sie wieder gingen, war plötzlich ein Brüder- oder  Schwesterchen  verschwunden.

 

Dann kam der Tag, an dem auch ich ausziehen sollte. Für mich sollte ein neuer Lebensabschnitt beginnen. Ein neues Frauchen,  ein neues Zuhause,  eine neue Erfahrung.

 

Leider, oder Hundegott sei Dank, dauerte der erste Ausflug nur ein Wochenende. Dann war ich wieder bei  Menschenmama Manu. Ich freute mich riesig wieder zuhause zu sein. Ein Schwesterchen war noch da. Auch Mama Blue Berry und Papa Harley haben sich richtig gefreut. Also, alles wieder beim Alten.

 

Dann, nach etwa 2 Wochen, erschienen ein älterer Herr ( Volker, der genau so einen langen Bart hatte wie ich), und ein jüngerer Mann (Paule), mit vielen bunten Bildern auf den Armen (man nennt das, glaube ich, Tattoos). Sie haben mich erst einmal angeschaut. In meinem jungen Leben hatte ich ja noch nicht so viel Erfahrung mit Fremden, aber ich glaube, das war Liebe auf den ersten Blick. Mitgenommen haben sie mich dann aber doch nicht.  Mir kamen die ersten Zweifel: Bin ich nicht hübsch genug, liegt es vielleicht an meinen Zähnen, meinem Vorbiss (die unteren Schneidezähne stehen etwas vor)???? Ich konnte es mir nicht erklären.  Mama Manu nahm mich dann noch einmal mit zu ihrer Tierärztin, um mich untersuchen zu lassen. Immer diese fiesen Pickser, – iiigitt.

 

Ein paar Tage später kam dann tatsächlich der langbärtige Mann zurück. Menschenmama Manu hatte inzwischen schon einige Sachen für mich zusammen gepackt – ein schönes Körbchen, meine gewohnte kleine Decke, einige Leckerchen sowie Futter und ein Geschirr mit Leine. Dann saßen die Beiden zusammen am Tisch, und spielten mit Papier. Offensichtlich hatten sie dabei viel Spass (habe ich mir für die Zukunft gemerkt). Danach setzte  mich Menschenmama Manu zu meinem, wie ich nun weiß, neuen Herrchen ins Auto. Ich glaube, ich habe gesehen, dass bei Manu beim Abschied die eine oder andere Träne geflossen war. Auf der Fahrt, sie hat garnicht so lange gedauert,  hat Herrchen mich mit einer Hand ständig gestreichelt, und mit der anderen an einem großen runden Teil (Lenkrad) gedreht. Meine Neugier war auf jeden Fall immens. Was erwartete mich? Wo komme ich hin?

 

 

Dann war die Fahrt vorbei. Raus aus dem Auto. In einem, mir unbekannten Gelände, wurde ich erst einmal auf den Boden gesetzt. Was jetzt? Was tun? Mache ich doch das, was ich am Besten kann. Nase auf den Boden, und abchecken was hier los ist. Oh je, ganz schön groß hier – da hatte ich einiges zu tun, bevor ich alles erkundet hatte. Da war ja auch eine Treppe, kannte ich schon von daheim  – also nichts wie rauf. Shit, die Tür ist zu. Doch wie von Geisterhand öffnete sie sich plötzlich und eine fremde Frau, und – oh Schreck, auch noch ein großes Tier standen da plötzlich vor mir. was kam da auf mich zu?  Die Frau schaute etwas komisch. Wie ich gleich erkannte, war das große Tier über mein Erscheinen, auch nicht gerade begeistert.  Also erst einmal vorsichtig rein ins Haus. Da gibt es doch bestimmt auch etwas zu erkunden? Das große Tier war, wie ich recht schnell erkannte, auch ein Hund. Später habe ich dann erfahren das es eine Cairn Terrier Dame im Alter von 11 Jahren ist. Nun aber zu der Frau (Gaby). Anfänglich spürte ich eine gewisse Ablehnung. Sie wollte mich gar nicht so richtig haben, glaubte ich zuerst. Kurz zuvor war ein langjähriger Begleiter auf vier Pfoten verstorben. Das konnte ich nicht ahnen. Ein Gespräch,das ich belauschen konnte, zwischen meinem neuen Herrchen und dessen Sohn; ihr erinnert euch – der mit den bunten Armen – ergab Folgendes:  Sohnemann vermutete, dass es höchstens zweier Tage bedürfe, bis das neue Frauchen auch mich lieb haben würde. Mein Herrchen, sein Sohn und auch mein neues Frauchen haben mich eines Besseren gelehrt. Lediglich zwei Stunden hat es  gedauert, dann nannte Frauchen  mich schon „Püppchen“. Wie die Zukunft diese Liebkosung erscheinen lässt werdet ihr erfahren.  Ich hatte ja auch mein süßestes Gesicht gemacht und den ganzen Charme eines Havaneser – Welpen spielen lassen.  – Diese Hürde war nun schon mal genommen.

 

Da war  nur noch die Sache mit der Hundedame „Tamie“. Mit Charme und „lieb schauen“ kam ich da nicht weiter. Ich musste  meine Strategie ändern. Ich ging einfach mal zu ihr, und fragte vorsichtig an, ob wir nicht ein wenig spielen und herumtoben wollten. Wieder falsch. Die einzige Antwort war ein Knurren oder besser, ein unwilliges Brummen. Aber mal ganz ehrlich? Wäre ich ein Havaneser, wenn ich aufgeben würde? NEIN!!  Also mußte ich mir eine andere Strategie ausdenken. Lieb anschleichen, ein wenig schmusen ohne zu nerven, und rechtzeitig in Deckung gehen wenn es Tamie zu sehr nervte. Es hat, muss ich im Nachhinein sagen, ganz schön Ausdauer erfordert. Aber im Nachhinein hat es sich denn doch gelohnt.

 

Erstens für mich, weil Ich  jetzt eine liebe Freundin mit der ich schmusen, spielen und auch rumtollen kann, und Zweitens für Tamie, die altersbedingt schon ein wenig an  Arthrose leidet. Ihr geht es wieder besser, die Bewegungen laufen auch wieder rund.  Also alles: Paletti.

 

Schön ist es doch das sich viele Angelegenheiten kompensieren. Tamie ist schon 11 Jahre alt und ich erst 5 Monate. Tamie wird nach intensivem Spielen irgendwann müde und will sich zurückziehen. Dafür habe ich keine Zeit (zum Zurückziehen meine ich). Ich bin dann immer blitzartig müde. Ich falle einfach um und schlafe sofort. Wobei es mir völlig egal ist wo ich schlafe – Hauptsache SCHLAFEN!!!!!!

 

Apropos Schlafen:  Bei Gaby dürfen die Hunde mit ihr zusammen im Bett schlafen. Hat ja auch enorme Vorteile für sie. Kuschelig warme Fellnasen wärmen, und Angst braucht man auch nicht zu haben. Die „Wuffkes“ passen auf! Wie schon erzählt, hat die liebe Tamie ja  schon Arthrose und lieb wie die Gaby nun mal ist, hat sie eine Hundetreppe gekauft, um Tamie den Einstieg in die Kuschel – Kiste zu erleichtern. Das ist auch ein enormer Vorteil für mich. Kurze Beine, und noch nicht ganz so viel Sprungkraft in den Hinterläufen. Die  Hundetreppe erspart mir unnötige Kraftakte sowie unnötiges Piepen vor dem Bett. Bedingt durch meine zarte und leichte Erscheinung darf ich ohne Stress bei ihr auf dem Bauch schlafen. Sehr angenehm und weich!! Manchmal krieche ich auch rauf bis zum Hals, schiebe ihr meinen kleinen Hintern vors Gesicht. Das sie dann kein Fernsehen mehr schauen kann, ist mir völlig wurscht. Na ja, irgendwann will sie dann auch wieder in den bunten Kasten schauen. Was soll´s. Verkrümele ich mich – aber nicht weit weg – liege ich so zu sagen Haar an Haar und schlafe halt auf ihrem Kopf weiter. Scheint Gaby auch nicht zu stören – erkenne ich an ihrem gleichmäßigem zufriedenem Schnaufen!!! Also auch innedrusselt.

 

Kommen wir zu dem Thema  Papierspielchen. Ihr erinnert euch: Manu und Volker –mein Auszug. ????? Zu meiner Vereidigung würde ich eins voraussetzen – unschuldig im Sinn der Anklage! Da sind die Beiden, Gaby & Volker,  doch tatsächlich wegegefahren und haben mich nicht mitgenommen? Wie geht denn so was? Weil ich das nicht so richtig glauben kann, denke ich, die Beiden haben sich nur versteckt – also ist suchen angesagt.  Meine Nase ist sehr, sehr gut! Habe die Beiden aber trotzdem nicht gefunden. Dafür aber eine große Rolle mit so einem weißem Papier.  Die stand da auf dem Badewannenrand einsam und verlassen einfach nur so da. So groß, oder besser gesagt so lang bin ich ja noch nicht. Trotzdem habe ich es geschafft dieses Ding mitzunehmen. Der sicherste Platz um es genau zu untersuchen ist eigentlich das Bett von Gaby. Da bin ich immer sicher. Das hat dann auch richtig Spaß gemacht. Immer wenn ich an einer Ecke gezogen habe wurde es immer größer und länger. Ich habe daran geschnuppert, draufgebissen und keinen Sinn gesehen was Manu und Volker  damit für Spaß haben. Vielleicht kommt das irgendwie noch. Also weitermachen. Aber irgendwann waren die alle weißen Blätter abgerollt, und nur noch ein rundes dunkles Rohr übrig. Versuche ich noch einmal den Sinn des Spiels zu erkennen? Schnuppern, reinbeißen und ziehen. Ich verstehe es immer noch nicht. Auf jeden Fall sieht das Bett mit den vielen kleinen zerkauten Schnipseln gar nicht so schlecht aus. Völlig fertig vom Spielen, habe ich dann erst einmal ein wenig Schlaf gebraucht.  Mich hat das produzierte „Konfetti“ beim Schlafen nicht gestört.

 

Irgendwann kamen dann Gaby und Volker wieder nach Hause. Und dann war es wieder, dieses Wort, „Püppchen“, kleiner Teufel – was hast du denn nun wieder angestellt?  Was sollte ich jetzt machen? Lieb gucken, mit dem Schwanz wedeln und mich freuen! Gaby hat dann auch lächelnd meine ganze Arbeit eingesammelt, und irgendwie entsorgt. Aber das Kleinmachen des Papiers hat auch irgendwie richtig Spaß gemacht.

 

Inzwischen hat sich auch das Verhältnis zwischen Tamie und mir echt verbessert. Wenn Tamie schläft, hat sie absolut nichts mehr dagegen wenn ich mich ankuschele und ein wenig schmuse. Ich fühle mich dann auch gut behütet, und die Wärme ist sehr angenehm.

 

Am 20. August dieses Jahres war dann meine erste kleine Reise mit Volker angesagt. Da sind wir nach Neubrück gefahren. Dort fand das beliebte Welpen -Treffen, auf Manus riesigem Waldgrundstück statt.  Nachdem wir endlich das Gelände gefunden hatten und gefühlte 50 km gelaufen waren (erinnert mich an den Kino Klassiker – So weit die Füße tragen), durfte ich dann ohne Leine laufen. War doch etwas komisch. Liefen da doch viele andere Hunde rum, die ähnlich aussahen wie ich. Von den vielen Menschen  ganz zu schweigen. Da habe ich erst einmal die „Antenne“ etwas eingezogen und wollte mich am Liebsten verstecken. Hat aber nicht viel geholfen. Da war doch tatsächlich so ein Zweibeiner, der meine Ängstlichkeit wohl erkannt hatte,  mich dann kurzerhand auf den Arm genommen, gestreichelt und mich wieder zu Volker auf den Arm gesetzt hat. Also wieder an die Leine. War auch besser, so hatte ich wenigstens die Gewissheit, dass ich in Sicherheit war. Manu haben wir dann auch getroffen. Sie hat mich dann auch sofort gestreichelt. Habe sie ja auch gleich wiedererkannt. So sind wir dann ein wenig auf dem Gelände umhergelaufen. Volker hat dann mit einem jungen Pärchen gesprochen. Dabei ist  herausgekommen,  dass meine Schwester jetzt bei ihnen lebt. Konnte ich mich nicht so richtig dran erinnern – an die Schwester meine ich. Ist auch nicht schlimm. Es ist allgemein bekannt, das sich Hunde zwar jahrelang an Menschen jedoch nicht an Geschwister noch an die Eltern erinnern können. Das nennt sich nicht Alzheimer aber vielleicht „ Hildesheimer“ hihi.

 

Dann war da  auch noch die Frau Hattermann , Zuchtrichterin im IRV e. V. Ich wurde doch tatsächlich  ungefragt auf einen Tisch gesetzt, begrabbelt und betatscht. Mir wurde ins Maul geschaut, obwohl ich zu diesem Zeitpunkt bereits einige Milchzähne verloren hatte; Unangenehm! Dann sollte ich noch wie eine Diva um den Tisch herumlaufen. Um keinen Stress zu bekommen habe ich das dann auch gemacht. Habe zu Schluß auch eine relativ gute Bewertung bekommen. Nur kam  mal wieder mein süßer Vorbiß  ins Gespräch. Verstehe ich überhaupt nicht. FrauchenGaby und auch Volker sagen: das sieht richtig niedlich aus!!

 

Ich will ja auch nicht auf irgendwelchen Catwalks rumlaufen –schließlich heiße ich Lilly und nicht Heidi….. Dann wollte ich wieder nach Hause. „ So weit die Schlappen trappen“ zurück zum Auto. Von der Rückfahrt kann ich nicht viel berichten. Auf dem Sitz – Kopf runter und eingeschlafen.  Wach geworden bin ich dann erst wieder als ich aus dem Auto rausgehoben wurde und zu Hause erst einmal in Ruhe pinkeln durfte. Schnell erledigt – rein in die Butze – Körbchen suchen und weiter pennen.

 

Inzwischen ist ja nun eine ganze Zeit vergangen. Meine Milchzähne sind zum größten Teil ausgefallen  – schöne  neue Beißer sind da, ich bin größer geworden und meine Haare sind auch länger.

 

Älter heißt aber nicht, dass man weiser wird. Man wird nur pfiffiger. Gehorsam – ein tolles Wort.  Anders ausgedrückt, ist das der Wille den der Mensch dem Tier aufzwingt. Mensch sagt „SITZ“ und ich zwänge mich auf meinen Hintern und mache ein fröhliches Gesicht! Eigentlich will ich das gar nicht. Ein Leckerli in der Hand — da setze ich mich hin und warte,  dass ich es bekomme. Geht auch!

 

Nun bin ich schon fast fünf Monate alt. Mit links und rechts habe ich, obwohl ich ja ein Mädchen bin, keine Schwierigkeiten. Wohl aber mit drinnen und draußen?

Begriffen habe ich ja allmählich das ich meine kleinen, und großen Geschäfte draußen erledigen soll. So weit, so gut. Das kleine Geschäft lässt sich ja auch wunderbar draußen auf dem Rasen erledigen. Voraussetzung dabei ist allerdings, dass der Rasen gemäht, und somit recht kurz ist. Sonst kitzelt das immer so, wenn ich mich hinhocke. Beim großen Geschäft ist das noch unangenehmer. Das erledige ich dann auch am liebsten auf festem Untergrund. Das kitzelt dann nicht so. Nun gibt es da ein Problem. Im Wintergarten von Gaby und Volker liegen Waschbetonplatten. Das sind ja auch Steine. Außerdem ist es dort, gerade wenn es regnet,  viel angenehmer. Man wird nicht so nass! Das mögen Frauchen und Herrchen jedoch nicht. Gaby nennt mich dann immer „ alte Kackbratze“. Alt bin ich ja noch nicht – aber das mit der Kackbratze stimmt wohl. Ich bemühe mich ja. Werde mich auch bessern, versprochen.

 

Der Volksmund sagt:  Kleine Hunde = kleine Sorgen  — große Hunde = große Sorgen! (Gilt übrigens auch für Menschen!)

 

Das trifft wohl auch auf mich zu. Je größer ich werde, desto besser komme ich an Dinge heran die vorher unerreichbar waren. Die Neugier und auch der ausgeprägte Beutetrieb bringen mich immer wieder dazu, Sachen zu „klauen“ und mit auf meinen Lieblingsschlafplatz (Gaby´s Bett) zu entführen. Findet sie meist nicht so gut.

Meine bevorzugte Beute sind zumeist Schuhe, Pullover, Hosen und Strümpfe. Also alles das, was irgendwie nach Frauchen riecht.  Auch vor dem Handy von Gaby habe ich keinen Respekt mehr. Das liegt öfter mal auf ihrem Nachttisch. Kein Problem, bin ja schon groß, oder besser gesagt lang……..

 

So, hier endet erst einmal die „unendliche Geschichte“.  Aber versprochen, ihr werdet wieder von mir hören bzw. lesen.

 

Herzlichst

 

eure

 

Lilly

Fragen, Anregungen und Kritik gerne an folgende E-Mail Adresse: lilly@eschendamm.de